· 

Carolina Tito - Engagiert für Nachhaltigkeit

Im Rahmen des EU-Programms „Europäisches Solidaritätskorps“ haben jährlich  junge Menschen die Möglichkeit in der AGSA s ihren Europäischen Freiwilligendienst unter dem Motto "Freiwillig in Magdeburg - Aktiv für Europa" zu leisten.

 

Sie werden über Partnerorganisationen des jeweiligen Entsendungslandes nach Magdeburg entsendet. Die Auslandsgesellschaft gibt mit der Durchführung des Freiwilligendienstes im Europäischen Solidaritätskorps Jugendlichen die Chance, an unterschiedlichen Projekten und Aktivitäten mitzuwirken, sich in verschiedenen Tätigkeitsfeldern auszuprobieren, interkulturelle Lernerfahrungen zu machen und persönliche und soziale Kompetenzen zu erwerben bzw. zu festigen.

 

Eine dieser Freiwilligen ist Carolina Tito. Sie leistet ihren Freiwilligen Dienst seit Januar 2024 in der Fachstelle Weltoffen, Solidarisch, Dialogisch der AGSA. Im Gespräch mit Gabriel Rücker berichtet sie über ihre ersten Erfahrungen im Freiwilligen Dienst und Magdeburg. 

In der Fachstelle beschäftigt Carolina sich mit den 17 UN-Nachhaltigkeitszielen und unterstützt die Fachstelle bei ihren vielfältigen Aufgaben. 

 

Hallo Carolina, schön dich kennenzulernen. Kannst du zum Anfang ein wenig mehr zu die erzählen?

Hallo, ich bin Carolina und ich bin 22 Jahre alt. Ich komme aus Ungarn, aber ich habe mehrere Jahre in Barcelona gelebt. Dort habe ich an einer Fachoberschule Umwelterziehung und -kontrolle studiert. Ich wollte unbedingt in Nachhaltigkeit arbeiten und Menschen erreichen, die selber Interesse haben. Meine Hobbys sind klettern, Brettspiele und Videos bearbeiten.

 

Warum hast du dich für einen europäischen Freiwilligendienst entschieden?

Ich hatte die ganz normale 20s Lebenskrise, wo ich gar nicht wusste was ich mit meinem Leben machen sollte. Ich war auf der Suche nach etwas Neuem und ich hatte mehrere Freunde, die mir schon einen Freiwilligendienst empfohlen haben. Mein Ziel war, mehr Erkenntnisse über die Eventorganisation zu lernen, sodass ich es später meine eigenen Projekte weiterbringen kann. Um ehrlich zu sein, wusste ich nicht genau, wonach ich gesucht habe, aber als ich das Projekt auf der europäischen Seite gesehen habe, wusste ich, dass das Projekt sehr gut für mich passen würde.

 

Was hat dich bei der Auslandsgesellschaft so angesprochen?

Als ich die Fachoberschule beendet habe, war ich nach der Suche auch eine Möglichkeit auf ein Projekt, wo ich meine Kenntnisse weiterentwickeln könnte. Deswegen fand ich die Idee, bei der AGSA zu arbeiten, sehr spannend. Das Projekt hat meine Aufmerksamkeit von Anfang an geweckt und das Angebot des Projektes passte sehr gut zu dem, was ich gesucht habe.

 

Welche Aufgaben übernimmst du in der Fachstelle "Weltoffen, Solidarisch, Dialogisch"?

Die Hauptaufgaben die ich machen werde sind: Entwicklung und Teilnahme an Workshops und Aktivitäten im Zusammenhang mit den Sustainable Development Goals der Vereinten Nationen. Unterstützung  bei Aktivitäten zur SDG-Bildung und -Förderung. Organisation und Durchführung des „Sprachcafés“ zweimal im Monat. Mithilfe bei der Planung und Durchführung von Veranstaltungen im einewelt haus. Sowie unterstützen bei der Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung der internationalen Jugend.

 

Was findest du besonders bei der Fachstelle?

Ich finde es sehr interessant, wie die Vorbereitungen für verschiedene Veranstaltungen berücksichtigt werden. Ich hätte nie gedacht, dass man so viele Sachen berücksichtigen muss.

 

Kommen wir jetzt ein wenig zu deinen Erfahrungen in der Region. Du kommst ja aus Ungarn und hast lange in Barcelona gelebt. Wie erlebst du die unterschiedlichen kulturellen Bedingungen hier in Magdeburg?

Um ehrlich zu sein, fand ich es ganz entspannt. Es ist ein bisschen kälter als in Barcelona, aber ich habe mich ganz gut eingelebt. Ich finde den Unterschied zwischen den öffentlichen Verkehrsmitteln hier und in Spanien merkwürdig. Das System ist ganz anders. Eine Sache ist klar, ich vermisse das spanische Essen.

 

Was gefällt dir an Magdeburg?

Ich finde Magdeburg ist eine gute Stadt. Ich konnte noch keine Sehenswürdigkeiten besichtigen, aber bis jetzt, was ich gesehen habe, fand ich es schön. Die Natur in der Nähe zu haben ist immer ein Plus und meistens die Ruhe des Stadt hat die Anpassung erleichtert.

 

Was hast du für dein freiwilliges Jahr in Deutschland noch geplant?

Mein Plan ist, neue Menschen kennenzulernen, neue Erfahrungen zu sammeln und eigene Projekte durchzuführen. Ich würde gerne genau wissen, wie man ein Projekt erstellt und vorbereitet von ganz vorne.  Außerdem möchte ich gerne mein deutsch so viel wie möglich verbessern.

 

Abschließend eine letzte Frage, welche Wünsche hast du für die Zukunft?

Meine Wünsche für die Zukunft werden vielleicht hier in Deutschland bleiben und ein Duales Studium weitermachen. Obwohl weiterstudieren gehörte nie zu meinen Plänen, you never know. Wenn nicht, ich würde gerne irgendwie meine eigenen Nachhaltigkeitsprojekte voranbringen.

 

Carolina, vielen Dank für das Interview. Wir wünschen die viel Spaß und Erfolg bei deinem Freiwilligendienst.


 

Weiterführende Links:

Freiwilligendienste „Europäisches Solidaritätskorps“

Fachstelle "Weltoffen, Solidarisch, Dialogisch"

 

Redaktion

Gabriel Rücker

Projektassistenz

Telefon: +49 (0)391/ 5371-206

E-Mail: gabriel.ruecker@agsa.de

www.agsa.de